Telefon-KI - Beispiel-Prompts und Praxis-Empfehlungen
Aus Portunity Wiki
Wichtiger Hinweis vorab (bitte lesen)
Diese Seite stellt Beispiel-Prompts für die Telefon-KI zur Verfügung und zeigt, wie konkrete Konfigurationen aussehen können. Sie soll Ihnen helfen, eigene Ideen zu entwickeln und die Möglichkeiten der Telefon-KI besser einschätzen zu können.
Wichtig:
- Wir sind technischer Dienstleister, keine Rechts- oder Datenschutzkanzlei.
- Wir können und dürfen keine Rechtsberatung leisten.
- Alle Beispiel-Prompts auf dieser Seite sind:
- unverbindliche Denkanstöße,
- nicht geprüft im Hinblick auf Ihre konkrete Rechtslage,
- nicht als 1:1 kopierbare Muster gedacht.
Wenn Sie einen der hier vorgestellten Prompts (oder Teile davon) für Ihren Betrieb nutzen möchten, müssen Sie:
- Inhalte, Formulierungen und Abläufe immer an Ihren konkreten Anwendungsfall anpassen,
- die Texte mit Ihrem Datenschutzbeauftragten bzw. Ihrer Rechtsberatung abstimmen,
- selbst prüfen (lassen), ob die Umsetzung rechtlich zulässig ist.
Wie Sie diese Beispiele verwenden sollten
Die Beispiele auf dieser Seite sollen Ihnen helfen,
- die Struktur eines gut aufgebauten Basis-Prompts zu verstehen,
- typische Bausteine (Rolle, Gesprächsführung, Wissensbasis, Grenzen) zu erkennen,
- ein Gefühl für sinnvolle Länge und Detailtiefe zu bekommen,
- Ideen für eigene Branchen-Prompts zu entwickeln.
Bitte beachten Sie dabei:
- Passen Sie immer:
- Namen des Unternehmens / der Praxis / Kanzlei,
- Öffnungszeiten und Kontaktdaten,
- konkrete Angebote und Abläufe,
- Hinweise zu Datenschutz und Einwilligung
an Ihre Situation an.
- Übernehmen Sie nie Formulierungen blind, wenn rechtliche Aspekte berührt sind (z. B. Datenschutzansagen, Einwilligungstexte).
Weitere Hinweise zum Aufbau und zur Struktur finden Sie auf der Seite Telefon-KI – Gute Prompts schreiben.
Beispiel 1: Kreativer Mittelerde-Agent als Demo (Fantasy-Welt / „Mittelerde“-inspiriert)
Dieses Beispiel zeigt einen kompakten, voll funktionsfähigen Prompt für eine rein kreative Demo-Telefon-KI. Die Idee: Eine Fantasy-Hotline, die Anrufer:innen humorvoll in eine fantastische Welt mit Elben, Zwergen, Orks, Zauberern usw. mitnimmt. Außerdem soll die Demo zeigen, wie das antrainierte Wissen der eingersetzten KI in einer Telefon-KI wirkt. In eigenen Firmen-Telefon-KIs möchte man genau dies eigentlich nicht - sondern dass Wissen auf eine eigene Wissensdatenbank limitieren. Dieses Beispiel zeigt dafür, gerade aufgrund einer fehlender eigenen Wissensdatenbank, einige der restlichen Prompt-Beispiele anschaulich.
Hinweis zu Marken- und Urheberrechten:
- Dieses Beispiel kann sich in Tonalität und Begriffen an bekannten Fantasy-Welten (z. B. Mittelerde) orientieren.
- Alle erwähnten Namen und Begriffe gehören den jeweiligen Rechteinhabern.
- Das Beispiel dient ausschließlich dazu, die technischen Möglichkeiten und das Prompt-Design zu illustrieren.
- Es stellt kein offizielles oder lizenziertes Angebot zu diesen Werken dar.
- Bitte nutzen Sie dieses Beispiel nur als Demo und passen Sie es an, wenn Sie es produktiv einsetzen möchten.
Prompt-Beispiel für eine Mittelerde-Hotline (Basis-Prompt als Fantasy-Demo)
<!-- Platzhalter: Basis-Prompt für Fantasy-/Mittelerde-Demo-Agenten -->
Erläuterungen zum Prompt-Beispiel
In diesem Abschnitt werden wir im nächsten Schritt den Prompt im Detail erläutern, u. a.:
- Warum der Prompt bewusst kurz gehalten ist (erste Experimente, „Feel“ für die KI).
- Wie Rolle und Tonfall definiert werden (z. B. humorvoll, erzählerisch, aber strukturiert).
- Wie trotzdem ein klarer Rahmen gesetzt wird (kein Spoiler, keine unangemessenen Inhalte).
- Welche Abschnitte sich 1:1 auf „ernste“ Anwendungsfälle (z. B. Gastronomie, Handwerk) übertragen lassen.
Geplant sind u. a. folgende Unterabschnitte:
Struktur des Fantasy-Prompts (Platzhalter)
Hier erklären wir, wie sich der Prompt an der empfohlenen Struktur orientiert:
- Rolle & Ziel der KI,
- Umgang mit Anfragen („erzähle eine Geschichte“, „mach einen Witz“),
- Grenzen (z. B. keine Gewaltverherrlichung),
- Umgang mit Rückfragen der Anrufer:innen.
Lernpunkte für produktive Einsätze (Platzhalter)
Hier werden wir aus dem Fantasy-Beispiel konkrete Lehren für reale Szenarien ableiten:
- Wie man mit wenigen Zeilen eine klare Rolle definiert.
- Wie man Humor / Persönlichkeit einbaut, ohne die Struktur zu verlieren.
- Wie sich Dialogfluss-Regeln (Begrüßung → Frage → Antwort → Verabschiedung) übertragen lassen.
Beispiel 2: Prompt für ein Restaurant / Gastronomie (mit umfangreicherer Wissensbasis)
Dieses Beispiel basiert auf einer realen Gastronomie-Konfiguration (Landgasthof / Restaurant) mit einer sehr umfangreichen Wissensbasis. Für diese Wiki-Seite wird der Inhalt anonymisiert und auf zentrale Teile reduziert.
Ziele dieses Beispiels:
- Zeigen, wie ein größerer Basis-Prompt für ein Restaurant aufgebaut sein kann.
- Veranschaulichen, welche Inhalte sich für Unter-Prompts anbieten (z. B. Brunch, Kegelbahn, Grillabende).
- Aufzeigen, warum es sinnvoll ist, große Wissensblöcke in Unter-Prompts auszulagern.
- Das Beispiel ist zunächst ohne eine Anbindung an ein Reservierungssystem via MCP um die Komplexität nicht zu erhöhren. Reservierungen werden aufgenommen und über das enthaltene Mail-Versand nach dem Gespräch an ein CRM-System geschickt.
- Das Beispiel enthält auch keine Verknüpfung zu einem Dokumentensystem als erweiterte Wissensdatenbank, wo z.B. Tageskarten liegen könnten - auch sowas könnte via MCP angebunden werden - ist hier im Beispiel aber nicht berücksichtigt.
Prompt-Beispiel (Basis-Prompt – Gastronomie, gekürzte Variante)
<!-- Platzhalter: Basis-Prompt für Gastronomie-Agent -->
Unter-Prompts für Spezialthemen (Brunch, Kegelbahn, Grillabende)
Für spezielle Angebotsbereiche ist es oft sinnvoll, eigene Unter-Prompts anzulegen. Im Gastronomie-Beispiel bieten sich u. a. folgende Themen an:
- Sonntagsbrunch,
- Kegelbahn,
- Grillabende im Sommer.
Im Webinterface können diese Unter-Prompts jeweils mit passenden Stichworten verbunden werden. Hierbei können auch auch Synonyme benutzt werden (z. B. „Brunch“, "Familienbrunch", "Sonntagsbrunch" - „Kegeln“, „Kegelbahn“ - „Grillabend“, „Grillen“, …). Im Hauptprompt sollte der Unterprompt wie gezeigt dann referenziert werden.
Unter-Prompt „Brunch“ (Platzhalter)
<!-- Platzhalter: Unter-Prompt "Brunch" (Gastronomie) -->
Unter-Prompt „Kegelbahn“ (Platzhalter)
<!-- Platzhalter: Unter-Prompt "Kegelbahn" (Gastronomie) -->
Unter-Prompt „Grillabende“ (Platzhalter)
<!-- Platzhalter: Unter-Prompt "Grillabende" (Gastronomie) -->
Erläuterungen zum Gastronomie-Beispiel (Platzhalter)
In diesem Abschnitt werden später u. a. folgende Punkte erklärt:
- Wie der ursprüngliche „Real-Life“-Prompt strukturiert war und warum er sehr lang wurde.
- Welche Teile in den Basis-Prompt gehören (Rolle, zentrale Regeln, Überblick über Angebote).
- Welche Teile sich besser als Unter-Prompts eignen (umfangreiche Beschreibungen einzelner Angebote).
- Wie sich komplexes Wissen mit wenig Redundanz und trotzdem guter Verständlichkeit abbilden lässt.
Geplante Unterabschnitte:
Struktur und Kapitel des Basis-Prompts (Platzhalter)
Hier ordnen wir die Kapitel des Gastro-Prompts der allgemeinen Empfehlung zu (Rolle, Gesprächsführung, Wissensbasis, Grenzen, Zusammenfassungen, Datenschutz-Hinweise im Prompt etc.).
Gründe für Unter-Prompts (Platzhalter)
Hier wird erläutert, warum bestimmte Themen (z. B. Brunch) ausgelagert werden:
- Erhöhte Übersichtlichkeit,
- leichtere Pflege,
- bessere Wiederverwendbarkeit (z. B. saisonale Angebote),
- geringere Fehleranfälligkeit bei Änderungen.
Weitere Branchen-Beispiele (Platzhalter)
In einem nächsten Schritt können hier weitere kompakte Beispiel-Prompts ergänzt werden, z. B.:
- Handwerksbetrieb / Dienstleister (z. B. Sanitär, Elektro, Gebäudereinigung),
- Arztpraxis oder therapeutische Praxis (reine Terminorganisation, keine Diagnosen),
- Rechtsanwaltskanzlei (Erstkontakt, Dokumentenerfassung, Rückruforganisation),
- Allgemeine Firmenzentrale (z. B. kleines KMU mit mehreren Abteilungen).
Geplant ist je Branche:
- eine Kurzbeschreibung des Einsatzszenarios,
- ein kompakter Basis-Prompt,
- ggf. 1–2 Unter-Prompts für Spezialthemen,
- Hinweise, welche Teile zwingend individuell angepasst werden müssen.
Checkliste: Eigene Prompts aus Beispielen ableiten
Zum Abschluss einige Leitfragen, wie Sie aus den Beispielen Ihren eigenen Prompt entwickeln können:
- [ ] Welche Rolle soll Ihre Telefon-KI übernehmen (Empfang, Reservierung, Support, Notdienst …)?
- [ ] Welche Informationen muss Ihre KI dazu sicher wissen (Öffnungszeiten, Leistungen, Ansprechpartner …)?
- [ ] Welche Informationen darf Ihre KI erfragen (Name, Telefonnummer, Anliegen, Terminwunsch …)?
- [ ] Welche Themenbereiche sind so umfangreich, dass sich Unter-Prompts lohnen?
- [ ] Welche Grenzen soll Ihre KI haben (keine Rechtsberatung, keine Diagnosen, keine Preiszusagen etc.)?
- [ ] Wie soll sie mit fehlendem Wissen umgehen (offen „weiß ich nicht“ sagen, Rückruf anbieten …)?
- [ ] Wie bereitet sie Informationen für E-Mails und Webhooks auf (Zusammenfassung, nächste Schritte …)?
- [ ] Welche Teile der Texte müssen zwingend von Ihrer Datenschutz- / Rechtsberatung geprüft werden?
Weitere Hintergrundinformationen finden Sie auf den Seiten:
- Telefon-KI – Gute Prompts schreiben
- Telefon-KI einrichten und konfigurieren – Schritt für Schritt
- Telefon-KI – Rechtliche Orientierung & Datenschutz
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