Abnehmen in der Cloud - Wie ich schon über 10 Kilo verloren habe

In meinem Blogartikel möchte ich zeigen, wie bei mir die Kilo's purzeln und wie ich dies mit Hilfe von Hightech und kleinen Internet-basierten Gadgets selbst überwache. Bevor ich auf das eigentliche Thema eingehe, möchte ich aber auch kurz meine persönliche Motivation zum Abnehmen beichten :)

Gutes Essen, bei mir per familiären Restaurant besonders gefördert, gepaart mit wenig Bewegung in einem Bürojob sind ein hervorragender Nährboden um die Kilos im Laufe der Jahre kontinuierlich wachsen zu lassen. So leider auch bei mir geschehen - ca. 120 Kilo hatten sich immerhin angesammelt.

Auslösende Motivation: Anfang April merkte ich, als ich meinem zwischenzeitlich verstorbenen Vater zum Beispiel aus dem Bett helfen wollte (er war ebenfalls etwas "fülliger"), das dies doch sehr "schwer" war. Ich begann endlich zu grübeln und selbst zu reflektieren, dass es so bei mir nicht weiter gehen konnte. Quasi von einem Tag auf den anderen stand dann der Entschluss.

Umstellung meiner Ess-Gewohnheiten

Mir war dabei aus meinem Allgemeinwissen irgendwie noch dunkel bekannt, dass eine Radikalkur dabei wenig hilfreich ist. Also 10 Wochen fasten, 15 Kilo oder mehr dabei abnehmen (ich will auf jeden Fall deutlich unter 100 kg kommen) - dann ist das Gewicht ganz schnell wieder drauf und die gesamte Aktion bringt unter nachhaltigen Gesichtspunkten rein gar nichts. Der berühmte Jojo-Effekt - bekannt von vielen Diäten ; bei mir nur vom Hörensagen.

Von daher war mir von Anfang an klar: Ich muss meine Ess-Gewohnheiten auf jeden Fall umstellen. Und ich liebe Schnitzel, Steaks und allgemein gutes Essen :(

Aber hilft ja irgendwie nichts: Frühstück esse ich nun einfach etwas weniger, Mittagessen in der Firma entfällt nahezu vollständig (Fastfood wie Mc-Donalds, Curry-Wurst-Pommes, Döner, Pizza, China- und sonstiges Fastfood usw.) - und Abends esse ich 3 mal in der Woche einen großen Salat, 1-2 mal Fisch und ansonsten worauf ich gerade Hunger habe.

 

Foto Links: Fisch-Filet mit Ratatouillegemüse und Kartoffeln in der Folie gegart
Foto Rechts: Großer Salat mit gebratenem Fisch

Da die Umstellung ja dauerhaft sein soll, muss es ja auch etwas Spaß machen. Von daher gibt es beim großen Salat auch meistens noch was wie ein Steak, Hähnchenbrust-Streifen, Fisch oder sonst was leckeres dabei - was ich mir gezielt auch kaufe und worauf ich mich dann freue. Und 1-2x Esse ich schlicht worauf ich Hunger habe - dann manchmal auch ganz ohne Kompromisse. Was durchaus auch mal ein Mehrgang-Menü auswärts oder eben sonst was "ganz böses" sein kann. Das wirft mich dann auch immer wieder etwas zurück, über leckeres Essen freue ich mich halt trotzdem.

Süßigkeiten wie Eis, Schokolade usw. habe ich deutlich reduziert - aber auch nicht ganz auf Null gefahren (halt mal 1-2 Kugeln Eis statt 4 usw.). Ich will mich ja nicht selbst von allem weltlichen ins Abseits stellen, sondern eben nur kontrollierter und von allem "bösen" etwas weniger zu mir nehmen :)

"Böse" ist, wie ich lernen musste, noch nicht mal Fleisch per se, sondern vor allem Kohlenhydrate - also alles mit Kartoffeln, Brot usw. In einigen Blogs habe ich im Internet dann auch etwas Know-how dazu angelesen und mir bei Youtube einige Videos mal angeschaut. Habe mir dummerweise leider die URLs davon nicht mit-geschrieben. Und mir das aus der Browser-Historie rauszusuchen, dass ist mir nun echt zu pidelig... Die NSA weiß das sicher ganz genau *g* . Von daher hier keine Links. Die Idee zu dem Blogbeitrag kam leider auch erst vor kurzem. Ich hatte mir außerdem 2-3 eBooks gekauft, von denen ich aber eines sehr empfehlen möchte: "Fatburner: So einfach schmilzt das Fett weg".

Dies zu meinem Background und zum Start meines persönlichen Abnehm-Programms.

Diät - Monitoring der Gewichtsentwicklung per Internet

Wenn man nun so anfängt, will man natürlich auch die Erfolge sehen. Gerade am Anfang. Und da kommt nun die Hightech endlich ins Spiel und ich kann zum eigentlichem Thema meines Beitrags kommen. Denn wer mich kennt weiß, dass ich so was ohne etwas technisches Spielzeug schlicht nicht durchziehen könnte ;)

Was mir als erstes sub-optimal vorkam was das tägliche wiegen. Ich dachte mir: Machst du dir jetzt eine Excel und trägst die Messung da dann täglich ein ? Was umständlich, dass muss doch heute nun wirklich einfacher gehen...

 

Fitbit Aria - Personenwaage mit WLAN-Anschluss gefunden

Gesucht und gefunden: Es gibt Waagen, welche die Messungen wie Gewicht und BMI usw. direkt per Wlan ins Internet "in die große mysteriöse Cloud" schicken. Auf den dazugehörigen Websites können dann schön zusammengestellte Charts angeschaut werden. Und Apps für die üblichen Smartphone-Plattformen wie Apple und Android zur mobilen Darstellung der eigenen Erfolge gibt es gratis dazu.

Nach etwas Recherche hatte ich mich für die Waage "Aria" von der Firma Fitbit entschieden (heißt offiziell "Fitbit Personenwaage Wifi Aria"), welche ich mir bei Amazon für ca. ~120 Euro Mitte Mai bestellt hatte.

Bilder sagen mehr als 100 Worte, von daher hier ein paar Live-Eindrücke eines typischen meiner täglichen Mess-Rituale:

 

 

Eigentlich ganz einfach: Man stellt sich drauf, das Teil wiegt und misst, zeigt alles auf dem Display an - und überträgt es dann ins Internet. Und auf dem Dashboard im Webbrowser und auf den App am iPad und Handy sieht man dann direkt die Ergebnisse hübsch aufbereitet - was die hohen Werte Anfangs allerdings nicht besser macht. Aber eine Tendenz ist ja klar ersichtlich :-)

 

 

Die Installation (Anmeldung der Waage ins heimische Wlan) war etwas "porkelei". Ich frage mich manchmal, wie das "normale Leute ohne IT-Hintergrund" ans Laufen bekommen sollen. Aber gut. Ist das ganze erst einmal installiert, ist das alles sehr bequem und cool. Man kann übrigens bis zu acht Personen-Profile in der Cloud anlegen: Sind die Daten nicht zu dicht beisammen, dann erkennt die Waage automatisch wer gerade drauf steht und ordnet alles richtig zu...

Aktivitäts-Messungen per Tracker

Nachdem die Waage so gut lief, schaute ich was es sonst noch so auf dem für mich neuen Gesundheits-Markt links und rechts so gibt. Diese Welt war bislang bei mir schlicht komplett vorbei gegangen ;)

Mir war von Anfang ebenfalls klar: Neben einer Ernährungsumstellung werde ich mich auch mehr bewegen müssen. Das ich da zu wenig Bewegung habe war mir also klar - aber wie viel bewege ich mich denn nun ? Auch dazu gibt es einige Angebote im Hightech-Arsenal der Gesundheits-Industrie: Sogenannte Tracker zeichnen jeden einzelnen Schritt, und einiges weitere dazu, auf.

Diese Tracker gibt es in verschiedenen Formen: Als kleines Gerät für die Hosen- und Handtasche oder für den Gürtel - bis hin zum Armband (noch relativ neu). Jeweils natürlich mit Vor- und Nachteilen versehen.

Mein Tracker: Armband Fitbit Flex

Entschieden habe ich mich für das neuste Produkt "Fitbit Flex" - ebenfalls von der Firma Fitbit. Ich dachte mir: Bleibst du bei einer Firma, hast du am wenigsten Probleme und alles in einem Interface / einer App. Theoretisch kann man zwar die Flex-Cloud mit div. anderen Clouds verbinden, aber dem traue ich schlicht (noch) nicht so sehr. Aber ganz ehrlich: Habe es auch noch nicht ausprobiert ;)


Von daher trage ich nun seit vier Wochen ein stylisches Armband, welches einen Mini-Computer enthält und jeden meiner Schritte zählt.
Und Nachts wird die zu Bett-Geh-Zeit, die Einschlafzeit, die Aufwachzeiten usw. ebenfalls alles direkt mit gemessen. Aus den gezählten Schritten werden dann zurückgelegte Entfernungen hochgerechnet, der Kalorienverbrauch berechnet usw.

 

Ich habe mich also sozusagen selbst ver-chipt - total. Und das ganze rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag. Die Akkuladung von dem Teil reicht nach meiner Erfahrung für etwa 5-6 Tage - was sich mit den Angaben des Herstellers (5-7 Tage) also in etwa deckt. Aufgeladen ist das Teil innerhalb von ca. 1,5 bis 2 Stunden. Bei niedrigem Akkustand erhält man übrigens auf dem iPad eine Benachrichtigung.

Der Clou gegenüber anderen Trackern: Die Daten werden per Bluetooth automatisch übertragen sobald ich in der Nähe meines PCs oder iPads bin. Ich brauche also dazu rein gar nichts tun. Technisch funktioniert das ganze per Bluetooth Version 4.0, wo ein spezielles "Low Energy"-Protokoll vorgesehen ist.

Das ist auch der Grund, warum diese "magische" Synchronisierung nur mit neusten Smartphones und Geräten funktioniert, welche bereits einen Bluetooth 4.0-Chip enthalten. Dies ist beim Iphone 5, dem Ipad ab Version 3 und den allerneusten Android-Geräten (teilweise) der Fall. Mein 1,5 Jahre altes Android-HTC fällt z.B. leider raus. Dennoch funktioniert diese Technik bei mir per Ipad und (mitgeliefertem) PC-Dongle echt toll. Und mein nächstes Smartphone hat dann auch, ganz sicher, Bluetooth 4.0.

An dem Tracker selber sind ansonsten lediglich ein paar LEDs, welche sich durch einen Doppel-Tipp auf dem Armband aktivieren lassen. Sie signalisieren wie viel vom Tagesziel man bereits erreicht hat. Reicht mir in der Praxis auch, alles andere wird am Handy und iPad nachgeschaut.

Ganz cool ist noch der integrierte Vibrator - welcher als Wecker dient. Die Uhrzeiten werden dazu einfach per Webinterface oder App eingestellt. Am Anfang war es ganz schön gewöhnungsbedürftig, wenn man am Handgelenk per Vibration geweckt wird ;)

 

Waage und Tracker ergänzen sich zu einem Gesundheits-Profil

Screenshoot rechts als Vollbild-Screenshoot

Waage und Armband zusammen ergeben bereits ein recht umfassendes Bild meiner (Mini-) Aktivitäten - wobei ich in den ersten Wochen jetzt keine zusätzliche Bewegung erzeugt hatte sondern vielmehr erst mal schauen wollte, wie schwach so mein typisches Bewegungsprofil überhaupt aussieht. Damit ich dann auch eine Steigerung sehe... Wie ich diese erzeugen will, werde ich im nächsten Blog-Beitrag schreiben ;)

Ganz motivierend sind übrigens kleine Orden und Erfolgs-Meldungen, die man im Fitbit-Portal bei erreichen bestimmter Meilensteine bekommt - z.B. "Du hast 6 Kilo abgenommen" usw. Außerdem kann man sein Profil anderen, ebenfalls bei Fit registrierten, Freunden freigeben und es bilden sich dann automatisch Wochen-Rankings usw.

Soziale Vernetzung inklusive: Ich warte gerade noch darauf, dass sich mein Bruder Lars in Hongkong endlich auch so eine Waage kauft (winke winke ^^), dann können wir uns gegenseitig durch die Erfolge motivieren. Ansonsten habe ich mein Fitbit-Profil aber nicht allgemein öffentlich gemacht - und die integrierten Social-Funktionen zum Teilen auch noch nicht verwendet. Wobei das durch diesen Blog-Beitrag nun eigentlich eh ein wenig obsolet ist ;)

Weitere Daten wie was ich Esse, was ich trinke usw. kann manuell per App zusätzlich noch erfasst werden - was ich allerdings derzeit aus Bequemlichkeitsgründen noch nicht mache. Dadurch würde sich das Profil allerdings weiter vervollständigen, insbesondere würde man verbrauchte Kalorien gegen die eingenommenen gegenübergestellt sehen...

Fitbit - Alternativen

Fitbit ist nur ein Anbieter, es gibt auch ein paar Alternativen welche ich mir angesehen hatte und auf welche ich hier gerne ebenfalls hinweisen möchte:

Von der europäischen Firma Withings gibt es den "Smart-Body-Analyser", ebenfalls eine WLAN-fähige Waage mit ebenfalls guten Kritiken bei Amazon. Etwas teurer, misst dafür allerdings auch noch die Herzfrequenz. Sicher auch nicht verkehrt. Auch einen Tracker für die Hosen- oder Handtasche gibt es, den Smart Tracker Pulse. Scheint mir allerdings nicht so bequem, wie das Armband von Fitbit, um es wirklich immer dabei zu haben. Ansonsten preislich und vom Umfang alles weitestgehend mit Fitbit vergleichbar - mit kleinen Nuancen hier und da halt, die jeder für sich abchecken sollte.

Von Nike gibt es das Fuelband, was allerdings deutlich teurer ist als die Lösungen von Withings und Fitbit. Etwas teurer ist von Jawbone ebenfalls das Jawbone-Band, mit ebenfalls vergleichbaren Umfang was die Tracker-Seite angeht. Die etwas teureren Preise, aber vor allem das es eben keine integrierten Lösungen inklusive Gewichtserfassung waren, waren für mich die Ausschluss-Punkte für diese beiden Produkte. Denn ob die Synchronisierung eben Hersteller-übergreifend ? klappt, das Risiko wollte ich schlicht nicht eingehen.

Zur Erfassung der Bewegung gibt es außerdem auch eine reine Softwarelösungen. Die Idee dahinter: Ein Smartphone trägt jeder bereits mit sich herum, also kann man auch dort alle Bewegungen direkt messen und erfassen. Ein Beispiel hierfür ist die iPhone-App "Moves" - welche bei einer Mitarbeiterin in unserem Restaurant z.B. im Einsatz ist. Eine Android-Version ist wohl in Vorbereitung - wobei es nicht lange dauern sollte, bis es da ein Dutzend Klone von gibt...

Wie genau solche Apps sind, weiß ich nicht genau - auf jeden Fall dürften sie einiges an Strom zusätzlich benötigen um den GPS- und andere Sensoren ständig nutzen zu können. Mein Smartphone ist auch so schon ständig leer...

Apropos Genauigkeit

Das ist durchaus auch bei den Trackern ein Thema in Kundenrezensionen, in Blogs und in Foren. Aber mal ganz ehrlich: Ob ich nun 5465 Schritte oder 5321 gelaufen bin, ob es nun in der Hochrechnung 3,21 Kilometer oder doch 3,6 waren - ist mir echt wayne. Interessant ist doch, ob es 5000 Schritte waren, 9000 oder noch viel mehr.

Und solche Unterschiede sehe ich an Tagen wo ich mehr laufe (z.B. wo ich den Einkauf für unser Restaurant mache und dadurch viel durch die Metro laufen muss) durchaus sehr eindeutig in der Auswertung. Entscheidend ist doch die Tendenz und die Motivation mehr zu machen - ich will doch daraus keine wissenschaftliche Auswertung machen.

Datenschutz und -Sicherheit in der Cloud: Von Irgend- bis Nirgendwo

Im Context der NSA-Sau, welche gerade als Abhör-Skandal medial durch's Dorf getrieben wird, ein paar Gedanken zum Thema Datenschutz und Missbrauchs-Möglichkeiten. Btw mal ganz ehrlich: Ich wundere mich allenfalls über die gespielte Empörung und Verwunderung so ziemlich aller was das Thema "Abhör-Skandal" gerade angeht. Aber anderes Thema.

Gespeichert werden die ganzen gesammelten Gesundheits-Daten zunächst einmal auf Servern, welche der Hersteller dieser Geräte seinerseits irgendwo angemietet hat. Das "irgendwo" dürfte zunächst einmal wörtlich zu nehmen sein, wird auf jeden Fall von keinem offen gelegt. Alle Geräte, Browser und Apps synchronisieren sich letztendlich ständig und immer an dieser wolkigen Cloud-Lösung.

Welche Sicherheitsmaßnahmen die Hersteller überhaupt ergreifen, ist nirgendwo wirklich richtig sauber niedergelegt - im Zweifelsfall gibt es also gar keine Sicherheit. Davon sollte man schlicht ausgehen, wenn man solche Lösungen nutzt. Man sollte also nicht verwundert sein, wenn zum einen die NSA und andere ausländische "drei-Buchstaben-Organisationen" so was mitlesen können, zum anderen wenn es früher oder später beim Hersteller oder dessen beauftragten Rechenzentren mal Datenlecks gibt. Solch eine Lösung, wie ich sie nun einsetze, ist also nur für die Leute was, die ihre Daten (wie ich hier im Blog nun auch) im Zweifelsfall auch öffentlich setzen bzw. mit so einer Öffentlichkeit zumindest ansatzweise kein Problem haben.

Ich weiß, dass ich übergewichtig bin - und ich stehe auch dazu. Auch öffentlich. Ich tue nun etwas dagegen und schon bald werden die Zahlen auch deutlich schöner aussehen. Versprochen.

Wer eine solche relaxte Sichtweise nicht einnehmen kann, sollte vielleicht weiter besser zur manuellen Waage, Entfernungsmessungen per GPS-Tracker ohne Internetanbindung und zur lokalen Tabellenkalkulation greifen. Aber dann bitte nicht Google-Docs dafür nehmen - also irgendwas ohne Cloud-Basis ;)

Ich persönlich bin mir des Risikos mit den Anbietern bewusst, habe das ganze für mich abgewogen und meine Entscheidung für mich Pro-Hightech getroffen.

Dieser selbstbestimmte Einsatz ist die eine Seite - etwas fahl wird der Geschmack allerdings auch bei mir, wenn man das ganze mal weiter denkt: Wenn Krankenkassen so was verpflichtend machen, Gebühren nach solchen täglich erfassten Daten berechnen und auch Amazon mir dann die Steak-Lieferung (aus dem Lebensmittelbereich) noch aufgrund meiner Gewichtszunahme verweigert - da hört der Spaß dann vollends auf.

Technisch wäre dies alles ohne Probleme bereits heute machbar - und es wird meiner Meinung nach (leider) auch früher oder später via Salamitaktik so kommen. Denn alles was technisch machbar ist, wird auch gemacht ; vgl. "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt.

Summary

Mir macht das Abnehmen derzeit Spaß. Ich sehe täglich Erfolge - im übrigen auch ganz klassisch offline am Gürtel. Gestartet übrigens bei etwas über 120 Kilo - immerhin gute 10 kg sind seit ca. Mitte April bereits weg ; davon 8 Kilo überwacht per Cloud :-)

Die grundlegende Entscheidung hat mir die Hightech natürlich nicht abgenommen, dass muss von jedem aus dem Inneren heraus selbst kommen. Die Hightech ersetzt auch keinesfalls die richtige Ernährung und zusätzlich nötige Bewegung. Darum geht es aber auch nicht. Aber sie erleichtert meinen Umgang und erweitert meine Sichtweise - schafft ein ganz neues Bewusstsein. Die eingesetzte Hightech funktioniert technisch aber auch unter diesem Gesichtspunkt für mich tadellos und motiviert mich so zusätzlich.

Kritik habe ich derzeit "rein technisch" keine. Funktioniert alles wie erhofft und wie man es für das Geld auch erwarten darf. Aber: Der Umgang mit den Daten, welche Rechenzentren eingesetzt werden, ob und wie verschlüsselt wird usw. sollte hingegen vollkommen transparent offen gelegt werden. Die App's könnten ansonsten ein paar mehr Daten auswerfen (analog dem vorhandenen Website-Dashboard) und für das Ipad wäre eine angepasste Version ebenfalls schick. Das sind aber alles Sachen, die sich per Software-Update optimieren lassen und ich denke, dies wird auch noch passieren. Also nichts wildes - ich habe nichts bereut.

Ich habe allerdings auch noch nicht alles ausprobiert, was es an Apps und Zeug so rund herum gibt und was man möglicherweise noch andocken kann. Dies werde ich sicherlich noch weiter erforschen - vielleicht Stoff für die nächsten Blog-Artikel. Wer hat Tipps dazu ? Freue mich auf Anregungen per Kommentar !

Ich habe außerdem auch noch was cooles auf dem Radar, um meine Schritte pro Tag deutlich zu erhöhen. Stichwort "mehr Bewegung" - dazu ebenfalls in einem der nächsten Blog-Beiträge mal mehr. Es hat aber wieder mit etwas sehr "neu-modischen" zu tun. Seid vorbereitet und bleibt in Bewegung ^^

Wie immer freue ich mich über Feedback und Anregungen per Kommentar-Funktion :)

 

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Foto-Quellen:

  • sofern nicht anders ausgewiesen, handelt es sich um Screenshoots aus meinen eigenen Profilen bei Fitbit sowie selbst erstellte Fotos
  • Im Abschnitt "Datenschutz und -Sicherheit": Fotos lizenziert von Fotolia (maxkabakov und Gina Sanders)
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2 Kommentare bisher
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kruemmer-chemnitz
#1 kruemmer-chemnitz | 30.07.2013 um 14:42 Uhr
Eine ansprechende, weit gespannte und sehr schön verknüpfte Darstellung. Passend und gern ergänze ich mit einer hilfreichen Lektüreempfehlung. Anthony Colpo, Australier mit italienischen Wurzeln, schenkte der Welt ein bahnbrechendes Werk THE FAT LOSS BIBLE - im vergangenen Jahr als Die Fett-weg-Bibel ins Deutsche übertragen. Abschrecken lassen sollte man sich von dem anmaßend klingenden Titel nicht. Im fünfzig Seiten (!) umfassenden Quellenverzeichnis reiht Colpo eine internationale medizinische, wissenschaftliche oder Diätstudie an die andere. Auf deren schierer Wissensbasis - und darin besteht das in der Tat einmalig fundierte Unterfangen - setzt er sich gründlich und für Interessierte nachvollziehbar mit den Mythen zur menschlichen Ernährung und zum Abnehmen auseinander. Wenn man konzentriert rangeht, "kostet" es vier, fünf Tage Lesezeit. Der persönliche Eindruck: Man gewinnt das entspannende Gefühl, das sich ab und an im Leben mal einstellt, wenn man ALLES hat > Informationen, Einblicke und fassbares Verstehen souverän-satt. Weit jenseits populärer Medienimpressionen resp. -verwirrung. Problematisches Gewichtsmanagement sollte damit nachhaltig entschärft bleiben!
Das Beste: Die von Herrn Rücker vorgestellten Gadgets und Apps stellen hervorragend geeignete Puzzleteile dar zur annehmlichen Umsetzung des Erkenntnisprozesses in sichtbare Resultate. Oder anders ausgedrückt: Mit Colpo lernt man den Wert dieser "Helferlein" erst richtig einzuordnen.
Es dämmert: Cloud verbaut ... den Weg zurück in die Komfortzone, effective active social media. Viel Erfolg beim Trend setten, outside wie online!
Lisa
#2 Lisa | 27.01.2015 um 00:35 Uhr
Probiers mal mit der App "Lifesum". Die Unterstützt FitBit Geräte, hat ein tolles Design und eine große Datenbank.

Über den Autor

Björn Rücker
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Hi. I'm one of the founders of Portunity - where I work with some of the coolest people on earth on projects with and for the internet.

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LocalSuite
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